Sozialpädagogische Praxis
Die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien hat meinen Blick für Lebenslagen, Belastungen und vorhandene Möglichkeiten geschärft. Verhalten betrachte ich im Zusammenhang mit Beziehungen und Rahmenbedingungen.
Sozialarbeiterin. Autorin.
Bildungsvisionärin.
Mich interessiert, was Menschen brauchen, um sich entwickeln zu können – und welche Bedingungen wir dafür gemeinsam gestalten müssen.

Ich bin staatlich anerkannte Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin mit einem Masterabschluss in „Soziale Arbeit – Beraten, Leiten, Steuern“. Seit 2015 arbeite ich in unterschiedlichen Feldern der Bildungs- und Sozialwirtschaft.
Mein beruflicher Weg verbindet Krisenintervention im Kinder- und Jugendnotdienst, ambulante Familienhilfe, Erwachsenenqualifizierung und Dozententätigkeit. Hinzu kommen Maßnahmeleitung sowie der Aufbau und die Leitung eines Teams der ambulanten Familienhilfe.
Diese Erfahrungen prägen meine fachliche Frage: Wie können Menschen auch unter Druck Orientierung behalten, in Beziehung bleiben und verantwortlich handeln?
Die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien hat meinen Blick für Lebenslagen, Belastungen und vorhandene Möglichkeiten geschärft. Verhalten betrachte ich im Zusammenhang mit Beziehungen und Rahmenbedingungen.
In der Erwachsenenbildung und in Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte habe ich fachliche Inhalte mit Praxisfragen verbunden – unter anderem zu Partizipation und offener Kindergartenarbeit.
Teamaufbau und Projektsteuerung haben mir gezeigt, wie wichtig klare Zuständigkeiten, verlässliche Kommunikation und bearbeitbare nächste Schritte sind. Mein kaufmännischer Hintergrund ergänzt diesen Blick.
Eine konkrete Situation ist oft der beste Anfang.
Ich frage zunächst: Was nehmen wir wahr? Was deuten wir bereits? Welche Erwartungen und Bedingungen wirken mit? Daraus können neue Handlungsmöglichkeiten entstehen.
Meine Materialien verbinden fachliche Einordnung, eigene Reflexion und praktische Erprobung. In meinen Fortbildungen gehört deshalb auch die Frage dazu, was sich im Alltag bewährt – und was verändert werden muss.
Ich verstehe Bildungsentwicklung als gemeinsame Gestaltungsaufgabe. Persönliche Verantwortung und institutionelle Bedingungen gehören dabei zusammen.
In meinem Fachbuch „Resonanzpädagogik: Weniger Rauschen, mehr Klang“ verbinde ich Fragen von Bildung und Sozialer Arbeit mit Digitalisierung und gesellschaftlichem Wandel. Das Arbeitsbuch für Lehrkräfte führt diese Perspektive in konkrete schulische Arbeitsformen weiter.
Auch Kunst und Beteiligung gehören zu meiner Arbeit. Im Projekt „Buntes Hochhaus Grimma“ übernahm ich inhaltliche und operative Verantwortung für ein Kunst- und Beteiligungsangebot mit älteren Menschen.
Als Gründerin und Vorstandsvorsitzende von Netzwerk Colditz e. V. engagiere ich mich außerdem für gemeinwohlorientierte Bildungs- und Sozialprojekte.